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Copilot & KI· 5 Min.

Copilot einführen, ohne ein Datenrisiko zu schaffen

Microsoft Copilot greift auf alles zu, was ein Nutzer sehen darf. Warum die Vorbereitung wichtiger ist als der Knopfdruck.

Copilot in Microsoft 365 ist mit wenigen Klicks aktiviert. Das ist Teil des Problems. Denn die KI durchsucht im Hintergrund alles, worauf ein Nutzer Zugriff hat - und in vielen Unternehmen ist das deutlich mehr, als die Geschäftsführung vermutet.

Das eigentliche Risiko sind die Berechtigungen

Über Jahre entstehen breite Freigaben: ein Ordner, der einmal für ein Projekt geöffnet und nie wieder geschlossen wurde. Eine Gruppe, die Zugriff auf mehr hat als nötig. Solange niemand aktiv danach sucht, fällt das nicht auf. Copilot sucht aktiv - und macht es sichtbar.

Sensitivity-Labels schaffen Ordnung

Bevor KI ins Spiel kommt, sollten vertrauliche Inhalte als solche markiert und mit Schutzregeln versehen sein. Sensitivity-Labels sind dafür das Werkzeug. Sie sorgen dafür, dass Copilot sensible Daten nicht beiläufig in eine Zusammenfassung übernimmt.

Die richtige Reihenfolge

Erst ein Daten-Audit: Wer kann auf was zugreifen? Dann Labels und das Bereinigen alter Freigaben. Erst danach ein kontrollierter Pilot mit einer kleinen Gruppe. Und zuletzt der breite Rollout mit Schulung, damit der Nutzen im Alltag tatsächlich ankommt.

KI erst, wenn die Daten bereit sind

Das ist keine Bremse, sondern die Voraussetzung dafür, dass Copilot hilft statt zu überraschen. Die Vorbereitung dauert in der Regel wenige Wochen - gut investierte Zeit gegen ein vermeidbares Risiko.

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